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Der Atlantikwall – Zweiter Weltkrieg
Fast über ganz Fanø verteilt liegen „hässliche“ graue Betonbunker. Die meisten ganz oder zum Teil überwachsen. Es sind die Reste des Atlantikwalls aus dem Zweiten Weltkrieg,
Im April 1940 wurde Dänemark von Deutschland besetzt. Die Deutschen versuchten sofort die Küsten gegen Angriffe von außen zu befestigen. Es wurden Bunkeranlagen entlang der gesamten jütländischen Westküste gebaut. Wegen Fanøs wichtigem, strategischen Standort bei der Einfahrt zum Esbjerg Hafen wurden allein auf Fanø 300 Bunker erbaut.
An der nördlichen Seite der Insel wurden 3 Kanonenstände gebaut, in dem größten davon (Fanø Nord) befindet sich heute eine Ausstellung. Die zwei anderen Kanonenstände lagen beim Pælebjerg und bei Sønderho.
Darüber hinaus wurden überall auf der Insel Antiluftgeschützstände erbaut sowie Scheinwerfer und eine große Anzahl von Bunkern zur Nahverteidigung der Insel.
Bevor der Atlantikwall jedoch fertig gestellt werden konnte, war der Krieg vorbei und die Stände verlassen. Viele dieser Bunker sind heute komplett eingesandet und zugewachsen, so dass sie wie Dünen aussehen.
Man rechnet damit, dass zwischen 1.500 und 2.500 deutsche Soldaten auf Fanø stationiert waren.
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