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Die Gezeiten sind ein ganz entscheidender Faktor für Fanø und dem Wattenmeer.
Es ist ein ganz fantastisches Erlebnis am Ufer zu stehen und zu merken, wie das Wasser steigt oder fällt. Stellen Sie sich an das Ufer am Strand von Sønderho und erleben Sie, wie schnell dies geschieht.
Tidenhochwasser 2012
Es sind die Gezeiten, die diese ganz spezielle Natur im Wattenmeer schafft, und sie ist Grundlage für das fantastische Vogel- und Tierleben.
Kurz gesagt bezeichnet man die Gezeiten, als das regelmäßige Steigen und Fallen des Wasserstandes. Dies geschieht im 12 ½ Stunden-Takt.
Der Zeitpunkt, wo das Wasser am höchsten ist, bezeichnet man als Flut und den niedrigsten als Ebbe. Der Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut liegt im Wattenmeer bei ca. zwei Meter, dies ist der höchste in Dänemark. Ungefähr zweimal am Tag fließen 1 Milliarde m³ Wasser zwischen den vier Tiefen, die das Wattenmeer mit der Nordsee verbinden, hin und wieder zurück. Nördlich von Fanø liegt der Grådyb und südlich der Knudedyb.
In den Tiefen und in den Segelrinnen zum Nordby Hafen hin, merkt man, dass die Strömungen der Gezeiten sehr stark sind. Man muss daher sehr wachsam sein, wenn man hinaus ins Watt geht.
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Wie entstehen die Gezeiten?
Die Gezeiten entstehen durch die Anziehungskraft des Mondes und der Sonne auf die Erde. Die Stärke der Beeinflussung hängt von der Konstellation der drei zueinander ab. Wenn Erde, Mond und Sonne in einer geraden Linie stehen (bei Neumond und Vollmond), ist die Anziehungskraft und damit auch der Wasserstand am höchsten. Dies wird als Springflut bezeichnet. Umgekehrt ist der Wasserstand am niedrigsten bei Halbmond, dann wirken die Anziehungskräfte von Mond und Sonne gegeneinander. Dies bezeichnet man als Nippflut. Die Anziehungskraft von Mond und Sonne beeinflussen auch die Windrichtung, Windstärke und den Wasserstand. Ein kräftiger Wind aus Westen kann somit den Wasserstand bedeutend erhöhen.
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